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Künstlersozialkasse

Durch die im Jahr 1983 gegründete Künstlersozialkasse soll selbständigen Künstlern sozialer Schutz geboten...

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Finanzgericht München

Stuntcoordinator gewerblich tätig

Ein Stuntcoordinator, der Stunts ausarbeitet, ist gewerblich tätig.

 

Nach Feststellung des Finanzgerichts München ist ein Stuntcoordinator, der Stunts ausarbeiter, die Kostenkalkulation erstellt, Motive aussucht, die optimale Kamerführung festlegt, Fillmszenen im Detail choreographiert, Schauspieler, Stuntman und Komparsen trainiert etc, und auch selbst als Schauspieler auftritt, gewerblich tätig.

 

Übt ein Steuerpflichtiger sowohl eine künstlerische als auch eine gewerbliche Tätigkeit aus, ist zu unterscheiden, ob es sich um trennbare Tätigkeiten handelt oder nicht. Sind die Tätigkeiten ohne Schwierigkeit zu trennen, kann nach Rechtsprechung des BFH eine getrennte Beurteilung vorgenommen werden. Sind die Tätigkeiten jedoch wie im vorliegenden Fall derart miteinander verflochten, so liegt eine einheitliche Tätigkeit vor, die steuerlich danach zu qualifizieren ist, ob das künstlerische oder das gewerbliche Element vorherrscht.

 

Im Bereich der Schauspielerei kann eine selbständige Tätigkeit vorliegen. Soweit der Steuerpflichtige aber als Stuntcoordinator tätig ist, kommt das Gericht zu dem Entschluss, dass die Tätigkeit der von Berufssportlern und Artisten zu vergleichen ist. Hierbei handelt es sich um eine gewerbliche Tätigkeit, die überwiegt. Die Tätigkeit ist insoweit als gewerblich einzustufen.  

 

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