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Müssen ausländische Künstler Umsatzsteuer in Rechnung stellen?

Soweit ausländische Künstler in Deutschland tätig sind, unterliegen auch ihre Leistungen der Umsatzsteuerpflicht. Soweit die Leistungen an Unternehmer oder juristische Personen des öffentlichen Rechts erbracht werden, schuldet der Leistungsempfänger durch das Reverse-Charge-Verfahren die Umsatzsteuer.

 

Der Rechnungsempfänger hat die Umsatzsteuer in seiner Umsatzsteuererklärung zu berechnen und an das Finanzamt abzuführen. Soweit die Leistung für sein Unternehmen erbracht werden, kann er diese parallel als Vorsteuern geltend machen.

 

Soweit der ausländische Künstler nur Umsätze ausführt, bei der das Reverse-Charge-Verfahren angewendet werden kann, ist er von der Abgabe von Umsatzsteuererklärungen befreit. Soweit er jedoch selbst als Leistungsempfänger Umsatztseuer schuldet, ist er zur Abgabe von Umsatzsteuererklärungen verpflichtet.

 

Der britische Sänger gibt ein Konzert in Deutschland. Die Musiker auf der Tour kommen ebenfalls aus Großbritannien und stellen ihre Leistung dem Sänger in Rechnung.

 

Da die Leistung in Deutschland ausgeübt wird, geht auf den Sänger die Umsatzsteuerschuld der Musiker über. Der Sänger hat die Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen, kann jedoch parallel die Vorsteuer geltend machen. Die Abrechnung an den deutschen Veranstalter erfolgt im Rahmen des Reverse-Charge-Verfahren ohne Umsatzsteuer.

 

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