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Auslandsaufenthalt und Künstlersozialkasse

Vorübergehende berufsbedingte Aufenthalte in den EU-Staaten wirken sich auf die Absicherung durch die Künstlersozialkasse nicht aus. Bei "vorübergehend" geht man von einem Zeitraum von einem Jahr aus. Die dabei im Ausland erzielten Einnahmen sind bei der Bemessung des Beitrags mit zu berücksichtigen. 

 

Soweit der Auslandsaufenthalt länger als ein Jahr ist, entfällt die Möglichkeit der Versicherung über die Künstlersozialkasse. Es gilt dann die Rechtsordnung des ausländischen Staates. 

 

Wenn der Künstler seine Tätigkeit in zwei Staaten ausübt, gilt das Recht des Wohnsitzstaates.

 

Der in Deutschland wohnende Künstler A übt zu gleichen Teilen eine Tätigkeit in Belgien und in Deutschland aus. 

Da A in Deutschland wohnt gilt das deutsche Recht und der Künstler ist in Deutschland versicherungspflichtig in der Künstlersozialkasse. 

 

Anzumerken ist, dass solange der Künstler im Wohnsitzstaat arbeitet, es nicht auf die Frage ankommt, in welchem Land der Tätigkeitsschwerpunkt liegt. Somit ist ein Musiker, der in Deutschland wohnt, auch in Deutschland über die KSK versicherungspflichtig, wenn er zu 90% in Frankreich auf Bühnen steht. 

 

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